Angststörungen

mit Hypnose & EMDR behandeln


Was ist eine Angststörung?  

Eine Angststörung äussert sich als wiederholte, krankhafte Furcht in einer Situation, die real gesehen keine Gefahr darstellt.


Wie entsteht eine Angststörung?  

Eine Angststörung kann durch eine Kombination verschiedener Faktoren entstehen, z.B aufgrund genetischer Veranlagungen, durch die eher mit Angst auf eine bestimmte Situation reagiert wird, oder aufgrund von schwerwiegenden negativen Lebensereignissen (Tod eines Angehörigen, Verlust des Arbeitsplatzes). An der Entstehung von Angst sind bestimmte Gehirnregionen beteiligt: Die Amygdala ist direkt an der Angstentstehung beteiligt, der Hippocampus (für das Lernen und Gedächtnis zuständig) ist daran beteiligt, abzuschätzen, ob eine Situation gefährlich ist oder nicht; und der präfrontale Cortex ist dafür zuständig, den auslösenden Angstreiz zu bewerten und entsprechende Reaktionen zu planen (z.B. das Weglaufen). Ebenso spielen Neurotransmitter (Botenstoffe, die die Signale von einer zur anderen Nervenzelle weitergeben) bei der Entstehung von Angst eine Rolle - falls die Botenstoffe entweder in zu grosser oder zu geringer Menge vorhanden sind.


Wie äußert sich eine Angststörung?

Eine Angststörung äussert sich oftmals durch körperliche Symptome, beispielsweise: starkes Schwitzen, Zittern, Atemnot, Angst zu sterben, Ohnmachtsgefühle, Herzrasen (mit der Annahme, dass es sich um einen Herzinfarkt handelt) oder der Angst, sich übergeben zu müssen.

Beispiele für Angststörungen sind:

  • Panikattacken/ Panikstörungen - Plötzliches Angstgefühl mit starken körperlichen Symptomen

  • Agoraphobie - Übergrosse Furcht vor Menschenmengen, Plätzen, weiten Reisen, oft verbunden mit einem Vermeidungsverhalten. Dabei wissen Patienten oft genau, dass die Angst übertrieben ist.

  • Spezifische Phobien - Objekte/ Situationen lösen Angstreaktionen aus, z.B. Hunde, Spinnen, Krankheiten, Spritzen, Flugreisen

  • Soziale Phobie - Ängste im Hinblick auf Umgang mit Menschen, Essen in Gesellschaft, Auftritt vor einer grösseren Menschenmenge. Meist steht hierbei die Angst, sich öffentlich zu blamieren, im Vordergrund.

  • Generalisierte Angststörung - Ständige Angst, Sorge und Befürchtungen um das Wohlergehen von Angehörigen sowie Angst vor Krankheit, Arbeitsplatzverlust und finanziellem Ruin.


Hypnose und EMDR bei Angststörungen  

Hypnose und EMDR werden dort eingesetzt, wo Logik nicht mehr weiterhilft - nämlich dort, wo Verstand und Gefühl auseinandergehen. Hypnose und EMDR helfen, vermeintliche Gefahrensituationen (in denen real keine Gefahr besteht) wieder mit einem guten Gefühl zu koppeln und so die Angst zu überwinden


Ich hatte einen schnellen Erfolg bei meinen Angststörungen. Durch die Therapie konnte ich lernen, mit meinen Ängsten umzugehen, sie zu verstehen und auch teilweise zu verlieren. Ich würde es jedem weiter empfehlen.
— LF, 26 Jahre