Angststörungen - mit Hypnose & EMDR behandeln

Eine krankhafte Furcht in einer Situation, die real gesehen keine Gefahr darstellt, äussert sich als Angststörung. 

Wie entsteht eine Angststörung?  

Durch eine Kombination verschiedener Faktoren, z.B aufgrund einer genetischen Veranlagung (Vulnerabilität) kann ein Mensch leichter als ein anderer mit Angst auf eine bestimmte Situation reagieren. Oft sind aber auch schwerwiegende negative Lebensereignisse (Tod eines Angehörigen oder Verlust des Arbeitsplatzes) der Auslöser für eine Angststörung.

Es gibt Menschen, die die Welt anders wahrnehmen als andere. Viele Situationen werden als gefährlich oder bedrohlich eingeschätzt, die andere nicht als gefährlich einstufen würden.

Körperliche Veränderungen, die durch die Angst ausgelöst werden, wie z.B. Schwitzen, Zittern, Atemnot, Angst zu sterben, Ohnmachtsgefühle, Herzrasen mit der Annahme, dass ich einen Herzinfarkt habe, werden von manchen Menschen anders wahrgenommen und bewertet.

An der Entstehung von Angst sind bestimmte Gehirnregionen beteiligt: Die Amygdala ist direkt an der Angstentstehung beteiligt, der Hippocampus (für das Lernen und Gedächtnis zuständig) ist daran beteiligt, ob eine Situation gefährlich ist, und der präfrontale Cortex ist dafür zuständig, den auslösenden Angstreiz zu bewerten und entsprechende Reaktionen zu planen (z.B. das Weglaufen).

Ebenso spielen Neurotransmitter (Botenstoffe, die die Signale von einer zur anderen Nervenzelle weitergeben) bei der Entstehung von Angst eine Rolle, falls die Botenstoffe entweder in zu grosser oder zu geringer Menge vorhanden sind.

Angststörungen äussern sich wie folgt:

1. Panikattacke: sie äussert sich als Angstgefühl "aus heiterem Himmel" mit einer dramatischen körperlichen Symptomatik (Schwitzen, Zittern, Atemnot, Angst zu sterben, Ohnmachtsgefühle, Angst, die Kontrolle zu verlieren). Die Panikattacke beginnt abrupt, hat ihren Höhepunkt innerhalb von wenigen Minuten und dauert ca. 30 Minuten an.

2. Panikstörung: sie äussert sich durch das wiederholte Auftreten von Panikattacken, die "aus heiterem Himmel" auftreten. Der Patient erlebt ein intensives, nicht steuerbares Angstgefühl, das von körperlichen Symptomen (Schwitzen, Zittern, Atemnot, Angst zu sterben, Ohnmachtsgefühle, Angst, die Kontrolle zu verlieren) begleitet wird. Nach mehreren Panikattacken ist das Auftreten eines agoraphobischen Vermeidungsverhaltens sehr häufig.

3. Agoraphobie: sie äussert sich durch übergrosse Furcht vor Menschenmengen, Plätzen, Reisen allein, Reisen weit weg von Zuhause oder einem Vermeidungsverhalten. Dabei wissen die Patienten genau, dass die Angst übertrieben ist.

4. Spezifische Phobien: Objekte oder Situationen lösen Angstreaktionen aus (z.B. Hunde, Spinnen, Krankheiten, Spritzen, Flugreisen)

5. Soziale Phobie: Ängste beziehen sich auf den Umgang mit Menschen, Essen in Gesellschaft, Auftritt vor einer grösseren Menschenmenge. Dabei steht die Angst im Vordergrund, sich öffentlich zu blamieren. Die soziale Phobie kann mit sozialer Isolation einhergehen.

6. Generalisierte Angststörung: Hierbei sind die Betroffenen immer in Alarmbereitschaft; Angst, Sorge und Befürchtungen um das Wohlergehen von Angehörigen spielen eine Rolle, ebenso Angst vor Krankheit, Angst vor Arbeitsplatzverlust und finanziellem Ruin.

Hypnose und EMDR setzen wir dort ein, wo die Logik uns nicht weiterhilft - nämlich dort, wo der Verstand und unser Gefühl auseinandergehen.

Hypnose und EMDR helfen vermeintliche Gefahrensituationen (in denen real keine Gefahr besteht) wieder mit einem guten Gefühl zu koppeln und so die Angst zu überwinden.

 


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